Brisbane
Sydney und Manly
Das ist also dieses Australien. Nach vier Flügen mit drei Umstiegen bin ich pünktlich auf die Minute in Sydney gelandet. Und nicht nur, dass mein Gepäck angekommen ist, nein, mein Rucksack war das erste (!) Stück auf dem Gepäckband. Irre!
Blöd war das nur, weil ich eigentlich fest mit der Verspätung gerechnet habe, da meine Airbnb-Bleibe erst am Nachmittag bezugsfertig sein sollte. Also noch ein bisschen am Airport rumschimmeln und Leute glotzen. Da habe ich inzwischen Übung.
Die Behausung hat mich dann ziemlich vom Hocker gehauen. Im de facto Connewitz von Sydney gelegen, nur durch einen schmalen Gang zu erreichen, ist das mehr steingewordener Style, denn ein Haus. Die Vermieter sind ein schwules Pärchen wovon einer Art Director bei einer Agentur ist. Nun ja, da kulminieren einige Faktoren zu einem wahren Design-Feuerwerk. Style, wohin das Auge schaut. Ich bin ganz hin und weg.
Oh! Zur Begrüßung wurde mir ein Gin Tonic angeboten. Die wissen einfach, wie man Herzen höher schlagen lässt.
Video folgt. Sietzsch!

Man hätte es weder erwartet, noch geglaubt, aber ich bin pünktlich in Seoul gelandet, vor meinem letzten Flug der ersten Etappe von Seoul nach Sidney. Und als Reisender, der was erzählen will, ist man auch immer ziemlich ambitioniert bzw. gezwungen, sich zu bewegen. Bei fast neun Stunden Aufenthalt sollte ja dann ein kleiner Abstecher in die City drin sein. So der Plan, der auch gut geplant war. Der Zug war bereits rausgesucht (6,20 € pro Strecke), die Vorfreude war geweckt, der Wille war da. Aber…
Um es vorweg zu nehmen: Das Fleisch war schwach. Nach Ankunft in Seoul habe ich versucht, meine virtuelle SIM Card von Saily zum Laufen zu bekommen. Die Alternative, einfach zu irgendeinem Schalter zu gehen und mir eine lokale SIM Card für geschätzte 5 € zu kaufen, habe ich erstmal ausgeschlossen, weil: bezahlt ist bezahlt. Na jedenfalls hatte ich mit dem Saily Support eine ziemliche Technik-Orgie. Einstellungen hier, Einstellungen da, Starten Sie mal das Gerät neu. Was? Geht immernoch nicht? Verrückt! Löschen Sie mal alle Netzeinstellungen und tragen das dann alles neu ein. Es funktioniert! Super!
Das war allerdings zwei Stunden später. Ich inzwischen ziemlich entnervt und auf der Suche nach einem Wegweiser “EXIT”, der mir den Weg nach Korea (also ins Inland) weist. Fehlanzeige. Kurze Nachfrage bei den Mädels in der Lounge: Ja, da muss man den ganzen Weg zurück zur Einreise gehen, dahin, wo es dann diese Gabelung “Transit” und “Pass Control” gibt. Aber ob man da von hieraus überhaupt hinkommt, wissen sie nicht.
Ich weiß, das klingt bescheuert, aber mit einem Economy Ticket hätte ich den Versuch sicherlich unternommen, weil die Aussicht zwischen Louis Vittel und Pradort und alle den anderen unnötigen Marken neun Stunden lang hin und her zu latschen, einfach zu deprimierend gewesen wäre. Aber mit dem BC Ticket kann ich in die Lounge. Da gibt es Jonny Walker Black Label und Bier zum selber zapfen und ne Dusche mit Pflegeprodukten, um sich zu renovieren.
Nun ja, das üppige Fleisch ist schwach. Seitdem sitze ich hier auf Standgas und schlage die Zeit mit einer Pendelei zwischen Zapfhahn, Sitzecke und Raucherbereich an Gate 45 tot. Ich meine, es gibt Schlimmeres. Und die Kloschüsseln hier sehen aus, wie Raketenabschussanlagen. Viele Knöpfe und alles zeigt nach oben.
Sietzsch!



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